Fachprofil

Profil und Qualifikation

Dipl.-Biol. Bastian J. Hirthammer ist seit 2002 als gerichtlicher Sachverständiger für forensische Anthropologie tätig und arbeitet seit 2006 in eigener Praxis in Berlin.

Bildidentifikation, Altersdiagnostik und morphologische Alterung bilden die Schwerpunkte. Dazu gehören kontinuierliche Fortbildung, Publikationen und die laufende Beschäftigung mit forensisch-anthropologischen Fragestellungen. Dazu kommen Bezüge zur anthropologischen Morphologie und zur morphognostischen Merkmalsanalyse. Gerichtliche Praxis, Qualifikation und Mitgliedschaften sind auf den Spezialseiten dargestellt.

Der Schwerpunkt der Beauftragungen liegt in der gerichtlichen Praxis vor allem bei Amtsgerichten in Bußgeld- und Strafsachen, daneben bei Landgerichten, Staatsanwaltschaften und Verwaltungsbehörden. Privataufträge spielen demgegenüber eine untergeordnete Rolle.

Praxis Gutachtertätigkeit seit 2002 · eigene Praxis seit 2006
Zertifizierung seit 2009 jährlich im AGFAD-Ringversuch zertifiziert
Mitgliedschaften AGIB · AGFAD · DGGG · ergänzend BDP/Rechtspsychologie und EAPL

Profil und Qualifikation · Einbindung im Fach

Fachliche Mitgliedschaften

Die Arbeit ist primär anthropologisch und medizinisch-anthropologisch ausgerichtet. Dazu gehören vor allem Bezüge zu AGIB – Arbeitsgruppe Identifikation nach Bildern, AGFAD – Arbeitsgemeinschaft für Forensische Altersdiagnostik der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin und DGGG – Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie, Sektion I. Die wichtigsten Nachweise stehen unter „Überprüfbare Anhaltspunkte“.

Ergänzende psychologische Bezüge betreffen vor allem Rechtspsychologie, visuelle Wahrnehmung und Urteilsbildung. Mitgliedschaften bestehen im BDP mit Primärmitgliedschaft in der Sektion Rechtspsychologie sowie in der European Association of Psychology and Law (EAPL).


Profil und Qualifikation · Arbeitsfelder

Die Mitwirkung erfolgt je nach Fall als Vorprüfung, schriftliche Stellungnahme, Gutachten oder mündliche Erläuterung im gerichtlichen Termin.

Schwerpunkte

Im Mittelpunkt stehen die morphologische Bildidentifikation in gerichtlichen Bußgeldverfahren und Strafsachen, die forensische Altersdiagnostik bei gesetzlichen Altersgrenzen sowie die morphologische Alterung des Menschen mit ihren altersabhängigen Merkmalsveränderungen. Hinzu kommen Arbeiten zur 3D-Quantifizierung humanmorphologischer Strukturen und zu standardisierten Vergleichsaufnahmen. Die Schwerpunkte verbinden praktische Gutachtertätigkeit und wissenschaftliche Arbeit. Ergänzend zur gutachterlichen Tätigkeit besteht eine wissenschaftliche Arbeitslinie zu Gesichts- und Alterswahrnehmung, Bildvergleich, morphologischer Alterung und visueller Urteilsbildung. Ausgewählte Inhalte und Publikationsbezüge werden auf der Projektseite FaceMindLab dargestellt.


Profil und Qualifikation · Nachvollziehbare Eckpunkte

Überprüfbare Anhaltspunkte

Die praktische Tätigkeit beruht auf einer langen zeitlichen Kontinuität: Gutachtertätigkeit seit 2002, eigene Praxis in Berlin seit 2006, AGIB-Mitgliedschaft als wissenschaftlicher Sachverständiger seit 2008 und jährliche Zertifizierung im AGFAD-Ringversuch seit 2009. Hinzu kommen eigene Arbeiten zu Bildidentifikation, Altersdiagnostik und morphologischer Alterung.

Zum Verfahren

Für eine Erstanfrage genügen meist bereits Verfahrensart, Beweisfrage und Materialstand. Daraus ergibt sich häufig der nächste Schritt: Vorprüfung, technische Aufbereitung oder weitergehende Begutachtung.


Profil und Qualifikation · Qualitätssicherung

Qualitätssicherung und Fortbildung

Zur Arbeit gehören kontinuierliche Fortbildung, die Auseinandersetzung mit neuen Standards und die Dokumentation eigener Arbeitsgrundlagen.

Im Bereich der forensischen Altersdiagnostik ist dies zusätzlich durch die seit 2009 dokumentierte Teilnahme am AGFAD-Ringversuch sichtbar.


Profil und Qualifikation · Wissenschaftlicher Hintergrund

Publikationen

Eine vollständige Übersicht der Publikationen, Buchbeiträge und ausgewählten Facharbeiten findet sich auf der eigenen Publikationsseite. Dort sind die Arbeiten thematisch und bibliographisch gebündelt dargestellt.